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DDoptics Pirschler getestet in Namibia

DDoptics Pirschler getestet in Namibia

Mit dem Pirschler auf Zebrajagd

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Unterwegs waren wir diesmal in Namibia. Simone wollte sich ihren Traum vom Zebra erfüllen. Um den richtigen Durchblick zu haben, testeten wir das Fernglas von DDoptics Pirschler Gen III in 10*56

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Natürlich benötigt man für eine Pirsch in Afrika nicht unbedingt eine 10fache Vergrößerung aber „Haben“ ist manchmal besser als „Brauchen“. Vor allem bei der Zebrajagd ist ein sehr genaues Ansprechen nötig. Neben der Leitstute führt und sichert in einer Zebraherde auch ein Leithengst. Diesen zu schonen ist extrem wichtig, denn ein neuer Hengst wird oft gar nicht oder erst nach Jahren von der Herde akzeptiert. Auch ein Objektivdurchmesser von 56mm ist für Namibia kein „musthave“ schließlich jagt man bei hellem Tageslicht, aber schaden kann es ja auch nicht.

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Werfen wir zunächst einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten:

  • 10fache Vergrößerung bei 56mm Objektiven
  • Sehfeld auf 1000m sind 114m
  • Gewicht 1150gr
  • Vergütung der Glasoberflächen Rain defender RNP Nanovergütung, DDlucid
  • Gehäuse aus Magnesium
  • Stickstofffüllung

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Geliefert wird  das Glas, wie von DDoptics gewohnt, in einer hochwertigen Fernglastasche und einem Neoprentrageriemen von Niggeloh.

Handling:

Wenn ich schon ein 10*56 mit mir herumschleppe sollte das Gewicht des Fernglases möglichst gering sein und ein gutes handling besitzen.

Durch die Verwendung von Magnesium für Body und Brücke spart das Gen. III ein wenig an Gewicht gegenüber dem Gen II.

1150gr zeigt die Waage und damit sind es immerhin 70gr weniger als sein Vorgänger. Im Vergleich zu anderen Herstellern ist dies kein schlechter Wert! Das verwendete Magnesium ist aber nicht nur leichter, es macht das Fernglas auch wesentlich unempfindlicher gegen Umwelteinflüsse, Stöße etc.

Die ausdrehbaren Augenmuscheln sind aus Duraluminium und gummiert. Eine Riffelung im Bereich der Griffflächen sorgt für ein sicheres handling.

Abbildung:

Hier ist eine deutliche Entwicklung zu sehen. DDoptics hat bezüglich der Randschärfe sichtbar nachgelegt und das Gen. III liefert ein deutlich besseres Bild als die vorhergehende Generation. Auch die Dämmerungsleistung hat sich verbessert und ein Vergleich zu den Vorgängern lohnt sich.

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Fazit:

Für den Preis von 652,00 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) bekommt man ein Fernglas, welches sich gut für die Ansitzjagd bei Dämmerung aber auch für kurze Pirschgänge eignet. Lobenswert ist das hochwertige Zubehör und auch der Service von DDoptics, geboten werden 30 Jahre Garantie.

Waidmannsheil vom team winz

weitere Informationen findet man hier: https://www.ddoptics.de/jagd_de/home

 

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